Zinsbindung
Wenn bei einer Immobilienfinanzierung demnächst die Zinsbindung ausläuft, wird eine Anschlussfinanzierung vorbereitet. Meistens kommen Banken von sich aus auf den Kunden zu. Nicht immer ist es richtig, darauf zu warten. Es lohnt sich immer, den gegenwärtigen Markt zu beobachten. Gehaltskonten werden zum Beispiel meist mit Kontoführungsgebühren belastet. Wer sich stets informiert, kann Gebühren sparen und ein kostenloses Girokonto eröffnen. Bei einer Baufinanzierung sind ganz andere Summen im Spiel.
Hier können zum Beispiel Differenzen von nur 0,5 Prozent Punkten, mehrere Tausend Euro ausmachen. Hat man zum Beispiel wenig Zeit den Zinsmarkt regelmäßig zu beobachten, würde das Internet eine große Hilfe bedeuten. Hier können unabhängige Vermittler die günstigsten Angebote für den Kunden ausfindig machen und einen online Kredit vermitteln.
Man sollte auch nicht bis zum Ablauf der Zinsbindung warten. Im günstigsten Fall haben wir irgendwann eine Niedrigzinsphase und das vielleicht 2 Jahre bevor eine Anschlussfinanzierung zum Tragen kommt. Genau hier kann man richtig Geld sparen. Mit einem Forward-Darlehen ist es möglich, sich diesen günstigen Zinssatz bis zu 4 Jahren im Voraus zu sichern. Meist ist diese Form bis zu einem Jahr kostenlos und danach werden nur geringe Gebühren verlangt. Der eigentliche Wechsel von Bank zur Bank wird sich immer lohnen, da die anfallenden Kosten im Gegensatz zur Ersparnis gering sind. Ein Angebotsvergleich lohnt sich immer.
Auch einige Monate bevor eine Weiterfinanzierung ansteht sollten Angebote eingeholt werden. Man kann eigentlich nur dabei gewinnen. Entweder bekommt ein günstiges Angebot den Zuschlag oder diese Offerte dient zur Verhandlung mit der eigenen Hausbank. Verhandeln sollte man jedoch immer.