Mit Honig in den Tag starten
Den fleißigen Bienen gebührt ein besonderer Dank dafür, dass sie ein so leckeres Produkt wie den Honig liefern. Wer mit dem süßen Brotaufstrich in den Tag startet, hat bereits viel für sein Wohlbefinden getan. Dabei ist Honig nicht gleich Honig, denn Aussehen und Konsistenz variieren im Hinblick auf Dinge wie Herkunft und viele weitere Faktoren. Es wird grob unterschieden zwischen Mischblütenhonig, der dadurch entsteht, dass die Bienen sich an unterschiedlichen Blüten bedienen und Sortenhonig, wobei von den kleinen Sammlern immer nur eine bestimmte Pflanze oder Blüte genutzt wird. Auch besteht ein Unterschied darin, ob ein Honig aus Nektar oder aus Honigtau gewonnen wird. Immer wieder taucht auch der Begriff Schleuderhonig auf. Er ist auf die entsprechende Gewinnungsart zurückzuführen. Der Honig wird in diesem Fall durch den Imker unter Zuhilfenahme einer Zentrifuge geschleudert, wobei die Waben nicht beschädigt werden. Diese Art der Gewinnung ist äußerst schonend und erlaubt es, dass die Waben erneut verwendet werden können.
Die unterschiedlichen Geschmacksvarianten, die der Bienenhonig zu bieten hat, reichen von kräftig und aromatisch bis hin zu mild und lieblich. Für welche Variante sich der Einzelne entscheiden mag, ist dabei reine Geschmacksache. Versucht werden sollten jedoch immer unterschiedliche Sorten, denn erst dann ist die Möglichkeit des direkten Vergleichs gegeben. Ebenso wie es beim Genuss hochwertiger Weine der Fall ist, wird sich früher oder später herauskristallisieren, welchen Honig man bevorzugt. In jedem Fall hat man hier ein Naturprodukt vor sich, das gesund und schmackhaft ist und in keinem Haushalt fehlen sollte. Honig kann natürlich auch als Zuckerersatz beim Süßen verwendet werden.