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10.04.2009

Hauskatzen muss man anders halten als Freigänger

Abgelegt unter: Tiere — Schossig @ 21:06

Katzen sind Tiere, die man in der Wohnung ebenso halten kann, wie gleichzeitig innen und außen. Dabei muss man die Unterschiede aber berücksichtigen. Denn eine Hauskatze hat andere Ansprüche als ein Freigänger. Lebt die Katze nur in der Wohnung braucht sie Spielsachen, mit denen Sie sich beschäftigen kann. Eine Katze, die überwiegend draußen unterwegs ist, die hat dort genügend Abenteuer zu bestehen, innen sind diese Abenteuer eher seltener. Deswegen benötigt die Mieze eine Beschäftigung. Vor allem für die Zeit, in der der Mensch nicht da ist. Am einfachsten ist es natürlich, wenn man sich eine zweite Katze anschafft. So hat die Hauskatze immer einen Spielgefährten. Auch braucht eine Hauskatze viel mehr Zuneigung. Katzen, die draußen unterwegs sind, kommen zwar auch immer wieder zum Schmusen heim, doch man würde den Unterschied merken. Eine Katze, die in der Wohnung oder dem Haus lebt, ist verschmuster. Das Futter ist ebenso eine Sache. Da Katzen auch draußen jagen, werden die Freigänger wohl auch weniger zu essen brauchen. Hinzu kommt, dass man sich um eine Hauskatze viel mehr kümmern muss, als wenn die Katze draußen herumläuft. Dort findet sie immer wieder eine Beschäftigung. Lebt man in der Stadt, dann sollte man allerdings darauf achten, dass man sich eine Katze zulegt, die es gewohnt ist, zuhause zu bleiben. Freigänger in der Stadt sind viel zu vielen Gefahren ausgesetzt – und auch der Mensch muss immer Angst um das Tier haben. Was man aber immer haben sollte, sind Katzen Kratzbäume. Diese lieben die Stubentiger besonders und wissen ihn auch zu gebrauchen.

13.03.2009

Nehmen Sie den Hund getrost mit in den Urlaub

Abgelegt unter: Tiere — Schossig @ 20:26

Urlaub mit Familie – sicher! Aber Urlaub mit Hund – warum nicht? Wobei sich diese Frage eigentlich nicht stellen sollte. Denn wenn man sich einen Hund zulegt, dann sollte man auch alles mit dem Tier unternehmen, was man selber macht. Hat man Kinder, gibt man diese ja für die Zeit des Jahresurlaubs auch nicht einfach drei oder vier Wochen irgendwo ab, oder? Sehen Sie! Und genauso sollte man es auch mit einem Hund nicht tun. Denn das Tier leidet. Selbst wenn man das als Mensch nicht so sieht. Aber ist die vertraute Person nicht mehr da und kommt der Hund vielleicht für die Zeit der Abstinenz noch in eine fremde Umgebung, dann ist das Tierquälerei. So sollte man nicht mir seinem Haustier umgehen. Lieber Alternativen finden. Es sagt auch niemand, dass man deswegen nicht in den Urlaub fahren kann und zuhause bleiben muss. Nein, nehmen Sie den Hund doch einfach mit! Es gibt unzählig viele Hotels, Ferienwohnungen und auch Ferienhäuser, in denen Hunde nicht nur gestattet, sondern sogar gewünscht sind. Die Unterkünfte sind extra dafür ausgelegt. Und oft darf man sogar mehrere Hunde mitbringen. Wenn Sie glauben, dass hier die Auswahl an Unterkünften sehr gering ist, dann täuschen Sie sich. Nicht nur Deutschland hat viel zu bieten, auch das europäische Ausland steht dem in nichts nach. Hier müssen Sie allerdings die Einreisebestimmungen beachten. Bei uns ist der Urlaub mit Hund überall möglich, ob in den Bergen oder an der See. Letzteres ist besonders angesagt, denn Hundestrände in Deutschland boomen. Da fühlt sich nicht nur ihr Wastl pudelwohl.

06.03.2009

Viel Auslauf für den Hund

Abgelegt unter: Tiere — Schossig @ 17:50

Wer sich einen Hund anschaffen möchte, der muss sich darüber im Klaren sein, dass es nicht einfach nur damit getan ist, den Hund zu besitzen, es müssen viele wichtige Dinge beachtet werden. So sollte man sich vor der Anschaffung entscheiden, was es denn sein soll: Welpen Hunde und schon erwachsene Hunde? Von dieser Entscheidung muss man abhängig machen, ob man den Hund selbst erziehen will oder erziehen lassen möchte, was ihn natürlich noch mehr auf den Menschen prägt, oder ob er schon ausgewachsen und erzogen gekauft werden soll. Die Rasse spielt ebenfalls eine große Rolle. Zwar brauchen alle Hunde ihren Freigang, doch ein Husky oder ein Schäferhund wohl um einiges mehr, als ein Zwergpudel. Wer solche Tiere in einer engen Wohnung hält, der ist unverantwortlich. Also ist auch die Wohnsituation sehr wichtig für die Tierhaltung. Ebenfalls die Tatsache, ob man den lieben langen Tag außer Haus ist und der Hund alleine bleiben muss. Sie sehen, es ist nicht immer so einfach, sich ein Tier anzuschaffen. Neben all diesen Punkten, die beachtet werden müssen, braucht jeder Hund natürlich viel Auslauf. Er muss mindestens dreimal, wenn nicht sogar öfter am Tag raus, damit er sein Geschäft verrichten kann. Wenn das Herrchen dagegen ein Stubenhocker ist und sich draußen ungern sehen lässt, sind vielleicht Fische eher geeignet. Für Hunde gibt es nichts Schöneres, als in der freien Natur herumzutollen. Überlegen Sie es sich also gut, ob Sie sich tatsächlich einen Hund anschaffen wollen. Er macht zwar viel Freude, aber auch sehr viel Arbeit, der manche nicht gewachsen sind.

02.03.2008

Die richtige Hundeschule

Abgelegt unter: Tiere — 2WiD @ 22:34

Vor allem für unerfahrene Hundebesitzer ist es schwer eine gute und für sich und seinem Hund geeignete Hundeschule zu finden. Denn eine Hundeschule kann jeder eröffnen. Dazu brauch man in Deutschland keine Ausbildung oder Nachweiße. Es gibt zwar Studiengänge im Bereich der Tierpsychologie, allerdings sind diese keine Garantie für einen guten Hundetrainer. Auch muss man sich bewusst sein, dass in einer Hundeschule nicht von heute auf morgen ein Hund Gehorsam gemacht werden kann. Dies wäre nur unter Druck möglich und würde sich auf lange Zeit hin auf den Hund negativ auswirken. Am besten schaut man sich verschiedene Hundeschulen vor der Teilnahme eines Kurses an. Somit kann man im Vorfeld beobachten, ob die Hunde und Herrchen Spaß an der Sache haben und ob der Trainer gut im Umgang mit den Tieren ist. Denn Stachelhalsbände und Teletaktgeräte, sowie Gebrüll sind in einer Hundeschule fehl am Platz. Auch die Teilnahme der ersten Kurseinheit ist in der Regel kostenlos. Es besteht zudem die Möglichkeit beim Hinein schnuppern eines Kurses mit den Teilnehmern zu sprechen und somit Erfahrungen und Eindrücke auszutauschen.

Ein Kurs in einer Hundeschule besteht meist aus 4-8 Hunden mit Besitzer. Diese Anzahl sollte auch nicht überschritten werden, da sonst der ein oder andere zu kurz kommt. Bei Problemhunden ist es ratsam diese vorerst alleine zu schulen. Falls ein Hund trotz gutem Hundetrainer noch nach einiger Zeit ängstlich wirkt, ist dieser mit dem Kurs überfordert und sollte nicht weiter daran teilnehmen oder höchstens in kleinen Hundegruppen trainiert werden. Es gibt Einzelunterricht, Welpenkurse, Kurse für Junghunde, Kurse für Problemhunde und viele mehr - Somit hat jeder Hundebesitzer die Chance an einem Kurs, der sich und seinem Hund im Umgang miteinander weiter bringt, teilzunehmen.

01.03.2008

“ATI Sunpower” Beleuchtung für das Meerwasseraquarium

Abgelegt unter: Tiere — coral-garden @ 08:55

Sie sind auf der Suche nach einer T5 Aquarienlampe für Ihr Meerwasseraquarium? Dann sollten Sie auf jeden Fall die Sunpower von ATI mit in Betracht ziehen! Die ATI Sunpower kann als Einbauleuchte verwendet werden und an den seitlichen Haltewinkeln aufgelegt werden oder auch mit Hilfe eines Sets Stahlseilaufhängungen an der Decke befestigt und als Hängelampe verwendet werden.

Selbstverständlich ist jede T5 Röhre mit einem Einzelreflektor ausgestattet. Diese bringen gegenüber eines Gesamtreflektors deutlich bessere Reflektionsleistungen. Gepaart mit der Hochleistungsbeschichtung der Reflektoren (Reflektionsrate über 98%) bringt dies eine deutliche Mehrleistung gegenüber vielen anderen Leuchten.  Jede Sunpower ist serienmäßig mit einer aktiven Kühlung in Form eines Lüfters ausgestattet. Dieser hat die Aufgabe die elektronischen Vorschaltgeräte zu schonen und die T5 Leuchtmittel auf der optimalen Betriebstemperatur zu halten. Man muss wissen, dass T5 Leuchtstoffröhren mit der richtigen Betriebstemperatur bis zu 15% mehr Leistung bringen als ohne Kühlung. Zudem halten die Leuchtmittel deutlich länger. Mit einer ebenfalls längeren Lebensdauer quittieren die verbauten elektronischen Vorschaltgeräte die aktive Kühlung. Eine Investition die sich also auf jeden Fall lohnt!

Nach unten ist die ATI Sunpower mit einer Plexiglasscheibe geschützt. Diese hält Salzspritzer von den hochwertigen Reflektoren fern und ermöglicht diesen und den Leuchtmitteln so eine lange Haltbarkeit und hohe Leuchtkraft. Vergleichstest verschiedener Tester, welche z.T. im Internet veröffentlicht sind, bestätigen, dass diese Lampe eine der Leuchten ist, die die meiste “Power” macht.

Die ATI Sunpower ist übrigens jeweils 4- und 6- flammig in den Wattagen 24 Watt, 39 Watt, 54 Watt, sowie 80 Watt erhältlich. Jede dieser Lampen hat 2 Zuleitungen. Leider ist sie bisher nur mit nicht dimmbaren elektronischen Vorschaltgeräten ausgestattet. Zu bekommen ist Sie seit einiger Zeit in vielen Meerwasseraquaristik Shops.

28.02.2008

Tipps zur Stubenreinheit ihres Hundes

Abgelegt unter: Tiere — @ 18:54

Suchen Sie Ihrem Welpen als erstes ein geeignetes Plätzchen, an dem er sein Geschäft erledigen kann. Am beliebtesten unter Hunden sind dafür Grasböden. Auf Ihrem Teppichboden sollte es in dieser Erziehungsphase nicht an Zeitungspapier mangeln (außer in seinem Schlafbereich). Dem Kleinen wird schnell auffallen, dass das „Häufchen-machen“ im Freien wesentlich angenehmer ist. Vergessen Sie anschließend nicht das Häufchen Ihres Hundes zu beseitigen.

Das „Gassi-gehen“ können Sie durch ein einfaches Kommando perfektionieren. Sagen Sie Ihrem Liebling dieses Kommando jedes Mal, wenn Sie vorhaben mit ihm nach draußen zu gehen. Nach kurzem Training wird Ihr Hund Ihnen selbständig signalisieren, ob er nach draußen will oder nicht. Sie sagen das Kommando und er wedelt entweder mit dem Schwanz, läuft zur Tür oder wirft Ihnen einen unmissverständlichen Blick zu. Lernen Sie mit Ihrem Hund zu kommunizieren.

Besonders wichtig ist es, die Signale Ihres Hundes deuten zu können, wenn es sich dabei um einen Welpen handelt. Die Kleinen müssen sich häufiger entleeren, da ihre Schließmuskeln noch nicht vollständig entwickelt sind. Sie müssen erkennen, wenn sich Ihr Hund auf die Suche nach einem Plätzchen macht und sofort reagieren.

Ein acht Wochen alter Welpe sollte jede Stunde, nach den Mahlzeiten und nach dem Aufwachen nach draußen geführt werden. Ein erwachsener Hund hingegen entleert sich nur drei bis fünf Mal am Tag.

Die Hundeschule - Erziehung muss sein

Abgelegt unter: Tiere — @ 18:54

Sie haben sich entschieden, Ihr Leben durch einen Hund zu bereichern. Schon bald ist Ihr kleiner Liebling nicht mehr nur ein Haustier, sondern ein wichtiges Familienmitglied. Wie jedes neue Familienmitglied muss auch er die Regeln dieser Gemeinschaft lernen und später befolgen. Natürlich können Sie diesen großen Knopfaugen keinen Wunsch abschlagen. So sehr Sie den Kleinen auch lieben, begehen Sie nicht den Fehler und vernachlässigen die Erziehung und Konsequenz. Ohne Respekt und Gehorsamkeit wird die Freundschaft zu Ihrem Hund nicht lange andauern.

Eine sehr gute Möglichkeit Ihrem Welpen Manieren beizubringen, ist ein Gehorsamkeitstraining. Da dieses Training in Gruppen stattfindet, ist der Spaß garantiert. So lernt Ihr Hund neben dem Verhaltenstraining auch den Umgang mit anderen Artgenossen. Während Sie sich mit der Erziehung Ihres Hundes beschäftigen, lernen Sie die Körpersprache des Hundes zu deuten. Wie und warum reagiert er auf bestimmte Situationen? Bei Problemen in der Erziehung finden Sie in Ihrem Hundetrainer einen kompetenten Helfer und werden nicht allein gelassen.

Im Alter von zehn bis 16 Wochen ist Ihr Welpe ein perfekter Schüler mit höchster Konzentrationsfähigkeit, da sein Körper noch keine Sexualhormone produziert. Die Konzentration nimmt mit zunehmendem Alter ab. Andere Dinge werden für Ihren Hund interessanter und Sie müssen noch mehr Geduld und Konsequenz aufbringen, um Ihrem Hund Gehorsamkeit beizubringen. Beginnen Sie so früh wie möglich mit der Erziehung.

05.01.2008

Nymphensittiche artgerecht halten

Abgelegt unter: Tiere — 2WiD @ 22:09

Nymphensittiche kommen, wie die in Deutschland sehr beliebten Wellensittiche, aus Australien und gehören ebenso zu den Papageien. Sie sind ca. 30 cm groß und haben ein graues Gefieder mit weißen Flügeldecken und einem orangen Wangenfleck. In ihrer Heimat leben sie in Schwärmen und lassen sich nur zur Brutzeit an einem festen Ort nieder. Ihre Nahrung besteht dort hauptsächlich aus halbreifen Gräsern, Hirsen und Weizen.

Da Nymphensittiche als weniger anspruchsvoll gelten, sind sie als Haustiere gern gesehen. Doch da sie wie erwähnt in Schwärmen leben, müssen sie mindestens zu zweit gehalten werden. Eine Einzelhaltung kann zu Verhaltensstörungen und Fehlprägungen führen. Die sonst ruhigen Vögel können somit zu Schreier oder sogar zu „Rupfer“ werden. Rupfer bedeutet, dass sie ihr Gefieder ausreißen und sich somit verstümmeln.

Ebenso wichtig für eine artgerechte Haltung ist ein großer Käfig. Am besten wäre eine Flugvoliere, da Nymphensittiche genug Freiflug brauchen um eine gute Kondition und Ausgeglichenheit beizubehalten. Die Sitzstangen für die Voliere kann man sich im Wald gut selbst zusammen suchen. Beispielsweise sind Äste von Buchen, Obstbäumen und Birken geeignet. Der Boden des Käfigs muss mit Sand oder Hanfstreu bedeckt werden und die Futter- und Napfbehälter sollten an Plätzen sein, die nicht schnell verschmutzt werden können – und über eine glasierte Tonschale freuen sich Nymphensittiche im Sommer besonders gern, da sie in dieser schön baden können. Aber man sollte bedenken, dass diese Tiere bis zu 30 Jahre alt werden können. Daher muss die Anschaffung auch eines noch so kleinen Tieres gut überlegt sein!

11.11.2007

Der Charakter der Bulldogge

Abgelegt unter: Tiere — @ 14:00

Sie müssen zu ihrer Bulldogge passen, nicht umgekehrt

Diese Hunderasse hat einen unglaublichen Weg hinter sich. Als Kampfmaschine bekannt geworden, übernimmt sie heute die Rolle des treuen Familienhundes. Wobei dem Wort Familie eine besondere Bedeutung zukommt. Denn genau diese braucht sie. Soziale Kontakte sind unglaublich wichtig. Eine isolierte Unterbringung im Zwinger kommt nicht in Frage. Ihr steht ein fester Platz im Haus zu.

Kinder stellen für die Bulldogge kein Problem dar. Ihre ruhige und geduldige Art machen dies möglich. Auf ausgiebige Ballspiele können ihre Sprösslinge also vergeblich warten. Großartige Kläffer sind diese Hunde nicht. An das ständige sabbern und schnarchen müssen sie sich aber gewöhnen. Aber auch der Mensch ist ein Gewöhnungstier, sodass das anfängliche Schnarchen nach einiger Zeit nicht mehr als störend empfunden wird.

Das Raumwunder Bulldogge

Sie braucht kein großes Haus, eine Wohnung reicht ihr vollkommen aus. Lange und ausgiebige Spaziergänge fordert sie nicht. Ihr Drang nach Bewegung und Auslauf ist daher eher als gering einzustufen. Zum alltäglichen Joggen ist sie daher kein Begleiter. Ihr behagt eher die ruhigere Gangart. Ein bisschen schnüffeln und gucken – ja so ist es schön.

Regelmäßige und im Sommer, vor allem bei hohen Temperaturen, kurze Spaziergänge reichen völlig aus. Eine kühle Luft ist der Bulldogge bedeutend lieber als warme Sommertage. Gewöhnen sie sich daran und achten sie darauf. Drehen sie ihre Runde lieber am späten Nachmittag oder frühen Abend, statt ihre Bulldogge durch die Mittagshitze zu jagen. Sie wird es ihnen Danken.

Neben ausgiebigen Schlummerstündchen liebt es die Bulldogge zu kauen. Die Bulldogge besitzt diese Eigenart jedoch nicht nur im Welpenalter, auch ausgewachsene Vertreter dieser Rasse lieben es rumzukauen und zu katschen. Ein ausreichender Vorrat an Kauutensilien gehört somit zur Standardausrüstung eines jeden Bulldoggenhalters.

Deutsche Dogge - Entstehung

Abgelegt unter: Tiere — @ 13:48

Die Entstehung dieser Hunderasse lässt sich nicht lückenlos bis zum Ursprung zurückverfolgen. Bereits die alten Assyrer, Römer und Babylonier besaßen große doggenartige Hunde (Molosser), die als Vorfahren der deutschen Dogge angesehen werden können. Diese bildeten sie auf Münzen oder Gemälden ab. Ihr Einsatzgebiet war die Jagd von Wildschweinen. Aber auch bei der Jagd auf Hirsche wurden sie eingesetzt. Den Römern dienten sie später als Kriegshunde.

Karl V. mit Dogge

Auch noch im 16. Jahrhundert wurden sie vom Adel als Hatzhunde eingesetzt. Zum Schutz dieser Hunde erhielten sie eine spezielle Schutzkleidung. Sie bestand aus einen gepolsterten dicken Stoff, der zusätzlich mit Fischbein verstärkt wurde. Aus dieser Zeit stammt auch das seit 1987 verbotene Kupieren, dass das Verletzungsrisiko im Gefecht mit den Wildschweinen verringern sollte.

Die schönsten Hunde dieser Rasse wurden an den Höfen des Adels als sog. Kammerhunde gehalten. Sie trugen goldene samtige Halsbänder, Ihr Platz war neben dem Bett des Besitzers. Die Leibhunde besaßen ein silbernes Halsband und mussten vor dem Gemach des Herrchens bleiben. Die restlichen Doggen erhielten lediglich eiserne Bänder und hausten in Zwingern. Als Geschenke wurden sie von England aus über Deutschland und wahrscheinlich auch Dänemark von Hof zu Hof gerne verwendet.

Als Urvater der Dogge wird eine Kreuzung des mittlerweile ausgestorbenen irischen Windshundes und des Mastiffs angenommen. Der Begriff der englischen Dogge existierte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Obwohl bereits einige Zeit zuvor Doggen in Deutschland gezüchtet wurden. Zu dieser Zeit gab es in verschiedenen Ländern unterschiedliche Bezeichnungen für die deutsche Dogge wie z.B. Dänische Dogge, Great Dane, Grand Danois oder Ulmer Dogge.

Bismarck mit Dogge

Die Vereinheitlichung der verschiedenen Doggen zur „deutschen Dogge“ wurde auf einer Versammlung von Richtern und Züchtern (Vorsitz: Dr. Bodinus) vollzogen. Nahmen an der ersten deutschen Hundeausstellung 1863 in Hamburg nur 15 Doggen teil so waren es 1887 (in Stuttgart) schon mehr als 300! Am 12. Januar 1888 wurde der DDC (Deutsche Doggen Club) gegründet. Dieser ist damit der älteste Rassehundverein Deutschlands. Fürst Otto von Bismarck, der immer von mindestens einer Dogge umgeben war, machte sie schließlich zum nationalen Symbol.
Er erklärte sie später auch zum „Reichshund“.

Trotz der offiziellen Bezeichnung „deutsche Dogge“ haben sich in einigen Ländern andere Namen durchgesetzt. Die Franzosen nennen sie wortgetreu dogue allemand. Die einstige Bezeichnung Grand Danois (Großer Däne) wird nur noch im Norden Europas und in Quebec verwendet. In Italien ist sie unter dem Namen Alano bekannt. Im englischsprachigen Raum wird der Name Great Dane (Großer Däne) benutzt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts besaß die deutsche Dogge jedoch einen schmaleren Körperbau als heute. Gestromte und gescheckte Doggen (Tigerdoggen) bildeten früher die Basis dieser Rasse. Der gelbe Farbton entstand erst später. In den Farben schwarz und blau wird sie nun auch erfolgreich gezüchtet.

Ihren Siegeszug hat diese Hunderasse erfolgreich und vor allem weltweit durchgeführt. Erstaunlich ist es, dass trotz der hauptsächlichen Zucht in Deutschland, England, Frankreich, Italien, Holland und Belgien der Großteil dieser Hunde in Nordamerika zu Hause ist.

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