Die richtige Hundeschule
Vor allem für unerfahrene Hundebesitzer ist es schwer eine gute und für sich und seinem Hund geeignete Hundeschule zu finden. Denn eine Hundeschule kann jeder eröffnen. Dazu brauch man in Deutschland keine Ausbildung oder Nachweiße. Es gibt zwar Studiengänge im Bereich der Tierpsychologie, allerdings sind diese keine Garantie für einen guten Hundetrainer. Auch muss man sich bewusst sein, dass in einer Hundeschule nicht von heute auf morgen ein Hund Gehorsam gemacht werden kann. Dies wäre nur unter Druck möglich und würde sich auf lange Zeit hin auf den Hund negativ auswirken. Am besten schaut man sich verschiedene Hundeschulen vor der Teilnahme eines Kurses an. Somit kann man im Vorfeld beobachten, ob die Hunde und Herrchen Spaß an der Sache haben und ob der Trainer gut im Umgang mit den Tieren ist. Denn Stachelhalsbände und Teletaktgeräte, sowie Gebrüll sind in einer Hundeschule fehl am Platz. Auch die Teilnahme der ersten Kurseinheit ist in der Regel kostenlos. Es besteht zudem die Möglichkeit beim Hinein schnuppern eines Kurses mit den Teilnehmern zu sprechen und somit Erfahrungen und Eindrücke auszutauschen.
Ein Kurs in einer Hundeschule besteht meist aus 4-8 Hunden mit Besitzer. Diese Anzahl sollte auch nicht überschritten werden, da sonst der ein oder andere zu kurz kommt. Bei Problemhunden ist es ratsam diese vorerst alleine zu schulen. Falls ein Hund trotz gutem Hundetrainer noch nach einiger Zeit ängstlich wirkt, ist dieser mit dem Kurs überfordert und sollte nicht weiter daran teilnehmen oder höchstens in kleinen Hundegruppen trainiert werden. Es gibt Einzelunterricht, Welpenkurse, Kurse für Junghunde, Kurse für Problemhunde und viele mehr - Somit hat jeder Hundebesitzer die Chance an einem Kurs, der sich und seinem Hund im Umgang miteinander weiter bringt, teilzunehmen.